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Ein Lebenszeichen

05. Oktober 2008

Endlich mal wieder eine Nachricht von mir, dabei hatte ich ´mir so fest vorgenommen regelmäßig zu schreiben… Tja, es ist irgendwie  ein zum anderen gekommen und nichts hat so richtig geklappt und dann noch meine natürliche faulheit wasdas schreiben betrifft :)

Also in Kurzform was ich im letzten Monat gemacht hab: Zuerst war ich mal ne Woche krank und zwar anders als die meisten keine Magenprobleme. sonderen eine dumme Sommergrippe mit allem was dazugehört. Natürlich war das genau zu der Zeit, als auch unsere ersten Unitage waren, also bin ich mit leichtem Fieber und völlig verschnumpft zum ersten Unterricht gegangen. Wirklich ein toller erster Eindruck für meine Lehrer und Klassenkameraden, besonders in einem Land in dem das Nase putzen als extrem unhöflich gilt. zum Glück hab ich sowieso am dritten Tag noch mal die Klasse gewechselt, in der ersten Klassen hat mir die Lehrerin ein bischen viel English gesprochen. Die Kalsse, in der ich jetzt bin hat zwar eigentlich das gleiche Niveau, aber die anderen Schüler sind besser, weshalb wir um einiges schneller vorankommen. Tja, das heißt nur, ich sollte auch mehr tun,…

Kaum hab ich mich einiger Maßen auskuriert, sind wir schon zu dritt nach Beijing gefahren um uns die Paralympics anzuschaun. Schon die Zugfahr dahin war ein echtes Erlebnis, der Nanjinger Bahnhof erinnert mahr an einen Flughafen als an einen deutschen Bahnhof mit Security, Taschendurchleuten, Warteräume für die verschiedenen Züge, getrennt nach erster und zweiter Klasse… Die Zugfahrt war auch super bequem, ein Schlafwagen mit nur vier Betten pro Abteil und recht viel Platz. In Beijing sekbst hatten wir ein echt dichtes Program, wir haben und nämlich in diesen drei Tagen Sitting Volleyball, Wheelchair Basketball und Rugby, Archery, Tennis und Goalball angeschaut. Wir haben habe gleichzeitig auch einiges von der Stadt mirbekommen, Beijing ist nämlich rießig und die Sportstätten doch ganz scchön verteil, also haben wir viel Zeit in Taxen verbracht. Außer dem haben wir Kai getroffen, auch einen Deutschen, der mit dem gleichen Program wie wir in Beijing ist.  Sightseeinh haben wir nicht viel unterbekommen, nur einen wunderschönen Park gegenüber der Verbotenen Stadt haben wir besucht, in dem man ganz toll das typische Chinesische Parkleben sehen konnte. Chinesen nutzen den Park nämlich viel vielseitiger als wir Deutschen, Es normal, sich zum Karten oder Go spielen, Karaoke- oder auch Opersingen oder zum tanzen im Park zu treffen. Die Fotos, die ich in Beijing gemacht hab stehen online, ich hab den Link ins Studievz gestellt.

Wieder zurück in Nanjing ging der Alltag allmählich so richtig los, jeden Tag Sprachkurs, Hausaufgaben, eben einen geregelten Tagesablauf. Insgesamt erinnert mich der Unterricht hier mehr an die Schule als die Uni: ein Klassenverband mit so 20 Leuten, jede Stunde 10 Min Pause,  Hausaufgaben, die am nächsten Tag besprochen werden und Vokabeln,Vokabeln, Vokaben (ok, das ist neu :) ) Meine Klasse ist echt nett, außer ein paar deutschen gibt es vorallem Koreaner und Amerikaner sowie einen Japaner, Franzosen und eine Vietnamesin. Wir haben schon alle gewohnheitsplätze, mein Banknachbar ist Amerikaner, mit dem verstehe ich mich ziemlich gut und dann gibt es noch zwei Koreanierinne, die hinter uns sitzen, die auch echt nett sind. Der Vorteil bei den Kreanern ist, dass ihr Englich meistens so schlecht ist, dass man tatsächlich Chinesisch mit ihnen redet, anstrengend aber echt gut zum üben.

Und da mein Leben gerdade zu einfach wurde, ist dann natürlich mein Computer kaputtgegangen, was ich echt nicht ok fand, bei so einem neuen teil *grr* Zum Glück hatte ich noch Garantie und Dell einen Internatinalen Service so dass nach vielen frustrierenden Anrufen auf Deutsch, Englisch und Chinesisch ein Techniker bei mir zuhause vorbeigekommen ist und den Coputer repariert hat. Wobei repariert gut ist, er hat einfach auf meinem Wohnzimmertisch den ganzen Computer auseunander gebaut und das Motherboard ausgetauscht. Gut, das Zusammenbauen hat dann länger gedauert, da er immer wiedervergessen hat, irgenwelche Kabel richtig einzustecken und dann wahlweise die W-lan Karte, der Ton oder oder sonst was nicht ging. Das nennt man vertrauenserweckend, besonders wenn beim letzten mal zusammen bauen drei Schrauben übrig bleiben… Aber bisher funktionier alles einwandtfrei!

Letzte Woche hatten wir frei, eswar die Goldene Woche, also der Chinesischen Nationalfeiertag, während deralles Fabriken und Büros zuhaben und alles Schüler und Studenten frei. Also Hochsaison zum reisen. Wie sind nach Qing Dao, 青岛, gefahren, ein stadt, die ungefähr so groß wie Nanjing ist und eine historischen Stadtkern hat, der noch aus der Zeit stammt, als es eine deutsche Kolonie war. Neben der Aritektur, mit Kathedrale und Gouverneurspalast, gibt es die üblichen netten Parks, tolle, aber völlig überfüllte Strände und etwas außerhalb nette Berge namens Laoshan. Insgesamt war das Problem, dass einfach alles super voll war, ebend goldene Woche. Besonders lustig ist der Strand: Chinesen möchten ja nicht braun werden, also liegt anders als in Europa niemand auf dem Handtuch am Strand und es baden auch ziemlich wenige Leute, vorallem keine Frauen. Dafür scheint es ein nationalsport zu sein, Muscheln zu suchen und Löcher in den Sand zu graben und zwar nicht nur für Kinder :) Wir waren außerdem auf den sogenannten ‘Bierfest’, die chinesische Version des Oktoberfests, auf dem es zwar viele versiedene deutsche Biere und einige betrunkene Chinesen gab, aber keine Wiesn Stimmung. Dafür war das Gelände aber echt groß und hatte viele Zelte Essensstände und Fahrgeschäfte, wobei wie beim letzten doch zu viel Angst vor der chinesiscchen Technik hatten ;) Fotos stehen auch davon online.

Morgen geht der Unterricht wieder los, ich bin ja wirklich mal gespannt, ob mein Chinesisch sich endlich mal verbessert…

Erste Worte aus Kunming

01. Oktober 2008