Chinas Zensur macht es einem ja nicht so leicht. In den letzten Tagen habe ich versucht den Blog mit verschiedenen Anonymisierungsseiten und -programmen zu öffen. So richtig schnell war das aber nie, so dass die Seiten nach 10 – 20 Minuten immer noch nicht aufgebaut waren. Daher gehe ich jetzt wieder mit dem VPN-Client der TU in den Blog, auch wenn ich den immer wieder neu verbinden muss.
Irgendwie passen die drei Begriffe oben nicht zusammen, oder? In Shanghai schon. Komme gerade aus O’Malleys, einem Irish Pub hier in Shanghai, wo ich einen – für ein Irish Pub doch eher untypisch – einen Cocktail getrunken habe.
Ich habe mir heute ein Fahrrad gekauft um mobiler zu sein. Es hat auch so ein süßes Körbcheh vorne, das fast alle Shanghaier Fahrräder haben. Es macht Spaß mit dem Fahrrad zu fahren, auch wenn ich beim Links-Abbiegen noch nicht ganz sicher bin, ob die Autofahrer auf die Fahrradfahrer achten oder nicht. Den Rest habe ich schon kapiert, die Autofahrer warten an der roten Ampel, die Fahrradfahrer fahren immer, wenn kein Auto kommt, super.
Eine kleine Anekdote meines Rückwegs eben. Ich bin an der amerikanischen Botschaft vorbeigefahren. Ein Sicherheitsmensch patroulliert davor, nur irgendwas stimmt nicht. Ich bleibe mit dem Fahrrad stehen und gucke mir das ganze an. Er spricht mit einer kleinen Katze, die auf der Mauer der Botschaft sitzt, er wird lauter, versucht sie zu verscheuchen, klettert halb die Mauer hoch, aber die kleine Katze stört das nicht. Danach nimmt er irgendwas vom Boden und schmeißt nach der Katze, die Katze bleibt unberührt sitzen. Hmmm, danach bemerkt er mich, ihm ist es peinlich, ich fahre weiter. Katze besiegt Polizei, wär eigentlich auch ne Überschrift wert.